Salzburger HirtenAdvent 2020: Hintergründe

Gedanken von Josef Radauer zum Stück

Hintergründe: Tobi Reiser und Sepp Radauer © Salzburger HirtenAdvent/Sepp RadauerBesondere Vorzeichen beim Salzburger HirtenAdvent 2020:

  • 75 Jahre Adventsingen in Salzburg
  • Der langjährige Weggefährte Wilhelm Keller wäre heuer 100 Jahre alt geworden.
  • Seit nunmehr 40 Jahren arbeitet Siegwulf Turek für die Adventsingen in Salzburg. Nach zwei Jahren Pause wird er heuer wieder Lichtregie und Bühnenbild verantworten.
  • Der Salzburger HirtenAdvent, das Adventsingen in der Tradition von Tobi und Tobias Reiser, findet heuer zum 15. Mal in der Aula statt.
  • Der künstlerische Leiter Josef Radauer freut sich, dass er heuer seit 50 Jahren zur Adventsingfamilie gehört.

Es wird ein Wiedersehen und Wiederhören mit jenen „Klassikern“ geben, mit denen Tobi Reiser über Jahrzehnte „sein“ Adventsingen gestaltete.

Von Norbert Wallners „Das ist die stillste Zeit im Jahr“ bis zu den Tresterern, von Anette Thomas „Engel des Herrn“ bis zum Orgelbayrischen, vom Auftritt der Hirtensänger bis zum originalen Salzburger Hirtenspiel und natürlich dürfen dabei Lesungen von Waggerl-Texten nicht fehlen.

Komponist Wilhelm Keller in 1985 (* 8.8.1920, + 4.6.2008) © wikipedia, 30.3.2020Im Mittelpunkt steht aber auch die Musik Wilhelm Kellers, der mit seiner „Wölfekantate“ 1964 der Adventsingidee eine neue Perspektive schenkte.

Mit dabei ist auch eine andere Salzburger Künstlerpersönlichkeit: Thomas Schallaböck, Gründer von „Dulamans Vroidentön“ und Spezialist für Leier-und Dudelsackinstrumente. Er wird heuer ebenfalls erstmals beim Salzburger HirtenAdvent auftreten und als fahrender Musikant in die Tradition jener charismatischen Figuren treten, die die beiden Reisers für die besondere Nacht der Verkündigung schufen: Bandlkramer, Nachtwächter, Vogelfänger oder Kugelmüllner.